BFS St. Franziskus – Fest am 4. Oktober ein Name – ein Programm

Der Name der Berufsfachschule leitet sich vom Hl. Franziskus von Assisi ab. Träger der Schule ist das Franziskanerinnenkloster Aiterhofen.
Das Bild rechts zeigt das Logo der Schule: Franziskus umarmt einen Aussätzigen und erfährt darin seine wirkliche Berufung.

Aber wer war dieser Heilige? Ein „Playboy“ der mit dem Geld seines Vaters Feste feierte und mit seinen Freunden unterwegs war? Ein Träumer, der unbedingt Ritter werden wollte und jämmerlich nach der Niederlage im Kerker lag? Ein Naturmensch, heute auch Patron des Umweltschutzes, der alles was lebt in seiner Liebe einschloss? Einer, der sich von seinem Vater lossagte, obwohl der ihm alle seine Mittel großzügig zur Verfügung stellte.

Das alles und doch viel mehr verbirgt sich hinter Franziskus. In sein Leben eintauchen bringt manche Überraschung und erinnert vielleicht an eigene Lebenserfahrungen.

Und dass die Schülerinnen und Schüler, die neu an der Schule sind, wenigstens ein bisschen davon erfahren und erspüren konnten, wurde am 5. Oktober eine Einheit mit einem kurzen Film, verschiedenen Spielen und einer kreativen Gestaltung des Sonnengesangs durchgeführt.

Schulanfang mit Gottesdienst

Beim Anfangsgottesdienst der Kurse 38 und APH/KPH 10 stand im Mittelpunkt der blühende Blumenstock und die Seerosen, die sich im Wasser öffnen. „Was hilft uns, im Schulalltag zusammenzustehen, eine erfolgreiche Ausbildung zu absolvieren?“ Als Antwort darauf kamen einige Haltungen zum Ausdruck: Offenheit, Gemeinschaft, Vertrauen, Durchhaltevermögen, Hilfsbereitschaft. Wo wie sich die Blüten im Wasser öffnen, werden wir von Gott gehalten, der der Grund unseres Lebens ist.
Aufgrund der derzeitigen Bestimmungen wurden die Gottesdienste im Garten mit nötigem Abstand und MNS gefeiert.

Abschlussfeiern für die Altenpfleger*innen und…

…und hier sind sie alle!

Am vergangenen Dienstag und Mittwoch war für die Schülerinnen und den Schüler des BFS Altenpflege, Kurs 35 und Altenpflegehilfe APH 8, endlich der Tag des Abschlusses gekommen. Bedingt durch die Hygienevorschriften wurde in diesem Jahr in kleinem Kreis im Garten der Schule gefeiert. Nach 3 Jahren bzw. einem Jahr intensiven Lernens und Einsätzen in der Praxis hatten die Absolventen nach bestandener Prüfung in Theorie und Praxis bewiesen, dass sie nun als staatlich geprüfte Altenpflegerinnen und Pflegefachhelfer sich dem Dienst an den hilfsbedürftigen Menschen widmen können.
Zu Beginn fand eine kurze Andacht statt, die mit einem Text aus der Bibel auf die Wichtigkeit hinwies, ein hörendes Herz zu haben.
Schulleiterin Martina Schinhärl zitierte in ihrer Rede das Thema der Abschlussfeier von Marie Ebner-Eschenbach: „Was wir heute tun, entscheidet darüber, wie die Welt morgen aussieht.“ Frau Schinhärl ermutigte die Absolven*innen sich mit ganzer Kraft dafür einzusetzen, dass die Welt durch sie verändert wird. Durch viele kleine Schritte, durch ein Lächeln und die Persönlichkeit jedes Einzelnen.
Auch die Klassleiterin, Marile Lanzendorfer und Herr Eckl für die APH , erinnerten in einem Gedicht daran, dass kleine Dinge Großes bewirken. Es kommt auf jeden an, auf jede Hand, auf jedes Lächeln, auf jede Hilfe; dann kann Großes geschehen.
Auch die nun staatlich geprüften Altenpfleger*innen und Pflegehelferinnen bedankten sich ganz herzlich und mit persönlichen Worten bei jeder Lehrkraft, die sie in der Ausbildung begleitet aber auch gefordert hatten. Ein Dankeschön-Geschenk wurde dabei überreicht.
Die mit Spannung erwartete Überreichung der Abschlusszeugnisse bildete den Höhepunkt der Feier. Die jeweils Besten wurden noch mit einer Urkunde geehrt. Mit guten Wünschen und einem anschließenden kurzen Beisammensein (natürlich nach den derzeitigen Abstandsregelungen) verabschiedeten sich alle Absolventen. Einige der Pflegefachschülerinnen beginnen im September mit der Ausbildung zur Pflegefachfrau nach der neuen generalistischen Ausbildung in der BFS in Aiterhofen.

…. Pflegefachhelfer*innen in der APH 8

die neuen Pflegefachhelfer*innen