Pflegehelferausbildung – noch Plätze frei

Der Start in das neue Schuljahr 2020/2021 wird am 1. September mit einem neuen Lehrplan erfolgen. Sie können die Pflegefachhelferausbildung mit dem Schwerpunkt Altenpflege oder dem Schwerpunkt Krankenpflege anstreben.
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Nähere Informationen sind auch über die Website der Schule einsehbar: www.bfsaiterhofen.de oder wenden Sie sich direkt an die Berufsfachschule für Altenpflegehilfe in Aiterhofen unter Tel. 09421/ 5517-26 oder per E-Mail: bfsaiterhofen@gmx.de. Wir freuen uns auf Sie.

Voraussetzung: Zunächst müssen sie mindestens 16 Jahre sein, über einen erfolgreichen Mittelschulabschluss verfügen und die gesundheitliche und persönliche Eignung muss gegeben sein. Wiedereinsteiger ins Berufsleben ermöglicht die Ausbildung, sich in der Pflege zu etablieren. Die Pflegefachhelferausbildung bietet als abgeschlossene Berufsausbildung eine solide Basis. Nach erfolgreichem Abschluss sind Sie unter bestimmten Rahmenbedingungen auf die dreijährige Ausbildung zur/zum staatlich anerkannten Pflegefachfrau/Pflegefachmann vorbereitet. Im Verlauf des Berufslebens können Sie sich jederzeit weiter qualifizieren, haben zahlreiche Aufstiegsmöglichkeiten bis hin zu unterschiedlichen Studiengängen.

Ein Schüler der APH übt einen Kompressionsverband an der Pflegepuppe

Hintergründe: Was erwartet Sie in dieser Ausbildung?
Der Wunsch nach Unabhängigkeit führt uns auf die Suche nach einem geeigneten Tätigkeitsfeld. Dabei den richtigen Beruf zu finden ist nicht einfach. Abwechslungsreich und selbstständig sollte er sein, mit anderen Menschen Kontakt haben wäre wichtig, sinnvoll soll die Arbeit natürlich sein und ein sicherer Arbeitsplatz ist wünschenswert, man will ja nicht ständig eine neue Arbeitsstelle suchen.

IDer Beruf des Pflegefachhelfers bzw. der Pflegefachhelferin wird immer bedeutsamer. Deutschland steuert, wie viele andere westliche Länder, auf eine Situation zu, in der ein Drittel der Bevölkerung älter als 60 Jahre ist. Das bedeutet immer mehr Menschen benötigen Unterstützung im täglichen Alltag. Die Notwendigkeit von Pflege steigt damit dramatisch an.

Pflegefachhelfer und -fachhelferinnen haben dadurch glänzende Zukunftsperspektiven. Pflege bedeutet eine vielseitige abwechslungsreiche Tätigkeit, denn Sie pflegen, betreuen, beraten und unterstützen Menschen aller Altersstufen. Die Arbeitszeiten sind durch den Schichtdienst flexibel, so dass auch junge Familienväter und -mütter problemlos im Pflegebereich mit verringerter Stundenzahl tätig werden können. Schichtdienst ermöglicht Termine in die Hälfte des Tages zu legen in denen man nicht arbeitet, damit wird nicht für jeden Privattermin ein Urlaubstag benötigt. Sie machen einen unglaublich sinnvollen und wichtigen Job, denn Sie helfen Menschen, die ihr Leben nicht mehr alleine gestalten können oder aufgrund von Krankheit kurzfristig auf Unterstützung angewiesen sind. Dabei haben Sie einen sicheren Arbeitsplatz mit ausgezeichneten Zukunftsperspektiven.

Zunächst müssen sie mindestens 16 Jahre sein, über einen erfolgreichen Mittelschulabschluss verfügen und die gesundheitliche und persönliche Eignung muss gegeben sein. Wiedereinsteiger ins Berufsleben ermöglicht die Ausbildung, sich in der Pflege zu etablieren. Die Pflegefachhelferausbildung bietet als abgeschlossene Berufsausbildung eine solide Basis. Nach erfolgreichem Abschluss sind Sie unter bestimmten Rahmenbedingungen auf die dreijährige Ausbildung zur/zum staatlich anerkannten Pflegefachfrau/Pflegefachmann vorbereitet. Im Verlauf des Berufslebens können Sie sich jederzeit weiter qualifizieren, haben zahlreiche Aufstiegsmöglichkeiten bis hin zu unterschiedlichen Studiengängen.

Schwerpunkte der Tätigkeit von Pflegefachhelfern und –fachhelferinnen finden sich in Krankenhäusern, Rehabilitationszentren und Wohnbereichen für ältere Menschen und Personen mit Behinderung. Dort übernehmen Sie die Pflege entsprechend den körperlichen und geistigen Einschränkungen, leisten Hilfe bei der Körperpflege und unterstützen bei der Nahrungsaufnahme. Auch die gesundheitliche Überwachung wird durch Pflegefachhelfer vereinzelt gewährleistet, beispielsweise durch Überprüfen der Körperfunktionen. Sie unterstützen damit Menschen in deren Lebensbereichen bei kleinen oder größeren Unpässlichkeiten.

  • Für die Bewältigung dieser Aufgaben benötigen Sie eine verantwortungsbewusste Einstellung sowie umfassende Kenntnisse und Fertigkeiten, welche Sie sich an der Schule aneignen können. Entlohnt wird bereits zum ersten Ausbildungstag mit einer finanziellen Vergütung und bewegenden bereichernden Erfahrungen im Umgang mit eingeschränkten Menschen. Jeder Tag bringt neue Herausforderungen und ermöglicht Ihnen, sich stets weiterzuentwickeln.

Im Kampf gegen Leukämie

Johannes Eckl Pflegepädagoge (B. A) rechts mit den Schülerinnen und Schülern, die sich registieren ließen.

Die Berufsfachschule für Altenpflege aus Aiterhofen konnte vor kurzem 22 Auszubildende gewinnen, sich bei der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) registrieren zu lassen. Im Rahmen des Erste Hilfe Kurses wurden die Schüler über das Krankheitsbild Blutkrebs und die schwierigen Heilungschancen informiert. Alle 15 Minuten erhält ein Mensch in Deutschland die niederschmetternde Diagnose Blutkrebs. Viele Patienten sind Kinder und Jugendliche, deren einzige Chance auf Heilung eine Stammzellspende ist. Hierfür aber dann den passenden „genetischen Zwilling“ zu finden, ist sehr schwierig, da die Chance bei 1: mehreren Tausend liegt. Je mehr Personen sich bei der DKMS registrieren lassen, umso höher ist die Chance nicht nur in Deutschland, sondern weltweit ein Leben retten zu können. Ein Wangenabstrich mit einem Wattestäbchen reicht, um die individuellen Gewebemerkmale festzustellen. Die jeweiligen Gewebemerkmale der Schülerinnen und Schüler sind jetzt bei der DKMS gespeichert und vielleicht kann schon bald ein Menschenleben gerettet werden.

Schulschließung/Infos

Der Unterricht fällt für alle Klassen die nächsten
3 Wochen aus!

  • Unterricht für 1. und 2. Ausbildungsjahr wird nachgeholt (Plan folgt). Die Entscheidung, ob die Schüler*innen in die Praxis gehen, obliegt der Praxiseinrichtung.
  • Beim Abschlusskurs (K 35) werden wir anders vorgehen, da es sich um den letzten Unterrichtsblock vor den Abschlussprüfungen handelt:
    • Der Unterricht wird überwiegend digital erfolgen
    • Deshalb bitten wird dringend, die Schüler*innen der Abschlussklasse vom Dienst frei zu stellen, um ihnen die Möglichkeit zu geben, den noch fehlenden Unterrichtsstoff zu erarbeiten
  • Bis auf weiteres finden keine Praxisbegleitungen statt
  • Die Praxisbegleitungen der Pflegefachhelferausbildung werden an der Schule durchgeführt.
Aktuelle Infos aus dem Kultusministerium